Mit dem VW-Bus und dem Abijahrgang nach Italien

Wenn Sie mit dem Abijahrgang nach Italien reisen wollen, werden Sie feststellen, dass Sie bereits auf dem Weg dorthin an vielen interessanten Städten mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbeikommen. Planen Sie daher ruhig etwas mehr Zeit bei der Hinfahrt ein – da jeder Mensch nur einmal in seinem Leben so einen Urlaub macht, sollte er sich dabei nichts entgehen lassen. In Rimini an der Adriaküste angekommen, laden etliche Bars, Discos und Klubs abends zum Feiern und Tanzen ein. Tagsüber wird am Strand gechillt, im klaren Meer gebadet oder in den unzähligen Boutiquen geshoppt. Aber auch die Kultur muss nicht zu kurz kommen: In Rimini warten beispielsweise ein wunderschöner Dom, der Pinienzapfen-Brunnen auf der Piazza Cavour, ein römischer Triumphbogen und eine imposante Brücke darauf, besichtigt zu werden.

Stark polarisierend: der „Bulli“ als Transportmittel für Jugendreisen

Jugendreisen nach Rimini sind auf viele verschiedene Arten denkbar. Die Angebote spezieller Jugendreisen-Anbieter sind bestens organisiert und garantieren jede Menge Spaß und eine einfach sorglose Zeit. Eine Alternative hierzu, die aufgrund ihrer Eigenheiten allerdings nichts für jedermann ist, ist die selbst organisierte Anreise mit dem Auto. Wer sich darauf einlässt, hat die Wahl: Quetschen sich je fünf Personen in beliebige Fahrzeuge, die nachts Campingplätze beziehen und dort bei jedem Wetter Zelte aufbauen oder viel Geld für Unterkünfte ausgeben und damit auch wesentlich unflexibler sind? Oder reisen diese Menschen mit viel Platz zu fünft im VW-Bus, in dem man, je nach Modell und Ausstattung, auch schlafen, kochen oder auch nur gemütlich zusammensitzen und plaudern kann. Zugegeben: Am „Bulli“ scheiden sich die Geister, doch seine Anhänger schwören auf ihn.

Für die Reise mit dem VW-Bus ist Vorbereitung alles

In den 1970ern war der VW-Bus der am weitesten verbreitete Transporter und Camper weltweit. Danach haben japanische Autohersteller auch diesen Markt erobert. Doch dieses solide deutsche Fahrzeug hat bis heute nichts an Charme und Qualität verloren und fährt immer noch gerne und häufig Urlauber über den gesamten Erdball. Zumeist ist mit dem zuverlässigen Globetrotter der VW Typ 2 gemeint, der auch den Namen „Bulli“ trägt und bereits in der fünften Generation existiert. Dieser seit 2003 produzierte Pkw ist mit Ottomotoren von 2 bis 3,2 Liter (85 bis 178 kW) oder als Dieselfahrzeug mit 1,9 bis 2,5 Liter (62 bis 132 kW) erhältlich. Alle Dieselmotoren besitzen einen Turbolader und eine Pumpe-Düse-Einspritzanlage. Natürlich sind für eine Reisegruppe einige Dinge zu beachten, wenn sie den betagten Bulli als Reisevehikel wählt. Doch ist sie gut vorbereitet, wird sie ihre wahre Freude an diesem kultigen Begleiter über Stock und Stein haben.

Ersatzteilliste erstellen

Zuerst einmal müssen Sie sich entscheiden, ob das Fahrzeug auch für Übernachtungen geeignet sein soll, wobei es wiederum darauf ankommt, wie viele Personen es transportiert. Ein VW-Bus mit Hubdach oder ein Hochraumkastenwagen bieten mehr Bequemlichkeit und Stauraum. Danach legen Sie sich eine umfangreiche Ersatzteil- und Werkzeugliste an, bevor Sie sich auf den Weg nach Italien machen. Denn vor allem ältere Vehikel machen auf langen Fahrten auch schon mal „schlapp“ und wollen ihren Besitzer mit einem Gebrechen an der Weiterreise hindern. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang sind ein festes Abschleppseil mit mindestens fünf Tonnen Zugkraft sowie ein Wagenheber. Außerdem empfehlenswert ist, wenn Sie Ihren Bulli lieben und damit auch wieder nach Hause fahren wollen, eine Diebstahlsicherung. Die wichtigsten Ersatzteile sind Zündkerzen, Benzin- und Ölfilter, Keilriemen, Gaszug, Kupplungsseil, Bremsbelege und -klötze sowie Radlager und Stoßdämpfer. Sobald Sie alles zusammengestellt haben, steht einem unvergesslichen Urlaub in Italien nichts mehr im Wege – Ihr VW-Bus wird Sie zuverlässig hin- und zurückbringen!

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