Autoreise nach Italien – so kommt Ihr Auto sicher durch die Alpen

Es ist so angenehm, mit dem eigenen Wagen in den Urlaub zu fahren: Ankunfts- und Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel spielen keine Rolle und es ist nicht notwendig, lange im Voraus einen Flug zu buchen. Ferner braucht man sich um den Transport von Kindern und Gepäckstücken sowie eventuell mitreisenden Haustieren nicht so viele Gedanken zu machen. Das klingt bis hierhin einfach – wie sieht es nun aus, wenn die Autoreise nach Italien gehen soll?

Über die Alpen – (k)ein großes Abenteuer

Die Alpen können heutzutage recht gefahrlos über Pässe und Tunnel über- und durchquert werden. Zugegeben: So manche Strecke ist zur kalten Jahreszeit wegen starken Schneefalls geschlossen oder im Frühjahr aufgrund der Schneeschmelze unpassierbar. Es braucht also etwas Planung, wenn die Reiseroute über die Alpen per Auto nach Italien führt. Das Abenteuer beginnt bei der Streckenplanung: Welche Route empfiehlt sich? Sollen die Alpen tatsächlich einfach nur durchfahren werden, oder sind Zwischenstopps erwünscht? Immerhin ist das Alpenpanorama ein toller Einstieg in den Urlaub, und die ein oder andere Übernachtung auf dem Weg oder eine mehrstündige Rast ist optimal geeignet, um den Fahrer/die Fahrerin zwischendurch entspannen zu lassen.

Rast dient auch immer der Sicherheit. Planen Sie die Route so, dass Fahrer oder Fahrerin nicht überlastet werden. Eine Rast kann auch immer der Überprüfung der Route dienen, der Verifizierung von Stau- und Unfallmeldungen und einem eventuellen Umplanen. Planen Sie also ausreichende Pausen ein, wenn möglich an schönen Orten. Denn nur aus dem Süden Deutschlands kommen Sie sicher in einer Tour bis zum Urlaubsort. Aus dem Westen Deutschlands reisen Sie übrigens besser durch die Schweiz an und aus dem Osten über Österreich. Dies ist ein Grund mehr, eine Übernachtung an einem angenehmen Ort in Betracht zu ziehen.

Zur Sicherheit: Der Check vor der Fahrt

Eine Autoreise über die Alpen ist etwas anders als eine wenige Minuten dauernde Fahrt zum Supermarkt. Lassen Sie Ihren Wagen vor Fahrtantritt in der Werkstatt überprüfen. Reifen, Aufhängung und Bremsanlagen werden überprüft (die Reifenprofile ebenso wie der Reifendruck), die Beleuchtung wird korrekt eingestellt, die Füllstände der Flüssigkeiten werden angepasst. Abgasanlage, Keilriemen und elektrische Anlagen werden ebenfalls auf Ihren Zustand getestet. Manche Werkstätten geben zudem eine Mobilitätsgarantie. Der Urlaubscheck dauert nicht lange und ist in der Regel recht kostengünstig. Zudem dient Ihrer Sicherheit und der Ihrer Familie.

In Italien …

… ist manches etwas anders als in Deutschland. Zur Einreise genügt der Reisepass oder Personalausweis. In Österreich oder der Schweiz benötigen Sie für die Nutzung der Autobahnen eine Vignette, der Brenner kostet ebenfalls Gebühren (Stichwort Routenplanung). Auf italienischen Autobahnen werden entfernungsabhängige Gebühren erhoben. Außerhalb von Ortschaften dürfen Sie in Italien nicht schneller als 90 km/h fahren, auf Schnellstraßen sind meist maximal 110 km/h erlaubt. Informieren Sie sich über die örtlichen Verkehrsregeln, auch bezüglich des Alkohollimits und der Handhabung von Beleuchtung.

Sind Sie glücklich in Padua angekommen, werden Sie vermutlich zuerst Ihr Hotel in Abano Terme erkunden wollen. Checken Sie ein und entspannen Sie sich im Spa. So sind Sie bestens erholt für die Umgebung, die sehr viel zu bieten hat. Padua liegt in einer Schleife des Bacchiglione in der nordöstlichen Po-Ebene. Der Stadtkern stammt aus dem Mittelalter, die Stadtmauern sind zum Teil noch erhalten. Die Universität aus dem 13. Jahrhundert bietet etwa 70.000 Studierenden Raum – Padua hat also eine ausgeprägte Studentenszene. Genießen Sie die Stadt und die malerische Umgebung, erholen Sie sich im Hotel – Padua und Abano Terme sind eine Reise wert. Auch und vor allem mit dem eigenen Auto.

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